Schwerpunkte

Flechten & Modellieren

Das  Flechten kann man mit dem Lernen einer Sprache vergleichen. Hat man es in den jungen Jahren beigebracht bekommen, entwickelt man das Gelernte fortwährend und wird jeden Tag besser. Eine Fremdsprache kann man später erlernen und diese mit viel Übung auch eines Tages gut sprechen können, einen Unterschied zur Muttersprache wird es dennoch geben. Das Flechten muss man lieben und immer wieder neu erfinden.

Hier möchte ich nur anhand der Arbeiten, die ich gemacht habe ein Paar Möglichkeiten auflisten, wofür ich Flechten verwende und wenige Einzelheiten darüber erwähnen.

Knoten

Einfache Knoten oder Flecht-muster müssen genauso akkurat vorbereitet und geflochten werden, wie aufwändige Flechtarten. Seitlich zu sehen die Unterseite des Riemens mit ausgeschärften Kanten.

Verwendung: Dekoration, Verschlüsse (z.B. bei Taschen)

Rund

Nach Flachflechtung sind diese Techniken der Start in das Dreidimensionale Flechten. Relativ einfach, ob 4, 6, oder 8 Stränge. Dennoch macht das akkurate Flechten und -nicht zuletzt- die gute Vorbereitung, den Unterschied. Anwendung als Armband oder Tragegriffe bei Taschen.

Appliziert

Weiterhin im 3-D-Bereich, nun aber deutlich aufwändiger und weniger fehlerverzeihend sind diese Techniken, von denen es unzählige Variationen gibt. Anwendbar auch bei Taschen, um Applikationen einzurahmen oder Taschenteile zu verbinden.

Gewölbt

Ich erlaube mir mal diese Flechtarten in die "Königsklasse" einzustufen. Variationen gibt es darunter auch viele, von einfachen mit 6 Strängen, bis hin zu 16 oder 18 Strängen. 

Umflechten

Das Flechtbild erinnert an einer Rund-Flechtung, damit werden Kanten mit Geflecht verziert. 

Dies wertet die Kanten einer Tasche, eines Portemonnaies oder Etuis erheblich aus.

Vom Anfang bis Ende

Alles wird in Handarbeit realisiert. Schneiden, Kanten ausschärfen, Flechten, Modellieren, Färben, Nähen, usw. 

Hier die Arbeitsschritt vom Lederschneiden bis zum Färben.

Punzieren & Formen

Gerade für Custom-Made Produkte sehr wichtig, das Formen des Leders. Ob für Messerscheiden, Holster, Etuis, das Leder kann passend um das Gegenstand nassgeformt werden, die Form bleibt nach dem Trocknen erhalten und gibt einen sicheren Schutz. 

Punzieren

Mit Punzieren kann man eine plastische Gestaltung im Leder darstellen.  

Die einfachste Art erreicht man durch Einsetzen verschiedener Stempel mit geometrischen oder floralen Mustern. Damit kann man beispielsweise Bordüren gestalten, ein Basket-Wave-Muster oder Gürteln.

Das Freihand-Punzieren fängt mit dem Anschneiden der Konturen in der Leder-Oberfläche an, so dass man den Hintergrund anhand verschiedener Punziertools "versenken" kann. Das verleiht dem Bild einen leichten 3-D Effekt, was  beim Bemalen akzentuiert werden kann. 

Noch mehr Dreidimensionalität erreicht man durch eine Kombination von Punzieren und Modellieren des Leders. Hierfür erhebt man  die Lederoberfläche des Motivs deutlich vom Hintergrund ab, was das Motiv realer aussehen lässt.

Hier nun ein Paar Beispiele:

Skull

Um einen realistischen Totenkopf punzieren zu können, sollte man einen Schädel-Modell vor den Augen haben. Keine künstlerische Freiheit, alles muss real aussehen.  Die Zähne beispielsweise müssen wie Zähne aussehen und nicht wie Würfel.

3-D

Obwohl das Leder flach ist, durch Modellieren kann man einen 3-D-Effekt erzielen, wodurch das Objekt lebendiger und realistischer wirkt.

Relief

3-D-Technik kombiniert mit Spezialeffekten beim Bemalen lassen das Leder aussehen, wie eine Bronzeplatte, was für den Betrachter sehr realistisch wirkt.

Custom-Made

Unendlich sind die Gestaltung- möglichkeiten, ob bei Taschen, Portemonnaies oder sonstige Accessoires. 

Custom-Made

Sehr beliebt sind diese Sheridan-Motive, Florale Motive, die ich beliebig in eigener Zeichnung entwerfen kann, passend auf jedem einzelnen Objekt. 

Hier wurden florale Motive mit Basket-Wave Hintergrund kombiniert

Kunst

Eine Möglichkeit, florale Motive ins Licht zu setzen, sind die Wandbilder. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Inverted Carving

Die übliche Technik beim Punzieren ist, dass man den Hintergrund mittels verschiedner Punziertools "runterdrückt", um das Motivoptisch in den Vordergrund hervorzuheben.

Beim Inverted Carving wird genau andersrum gearbeitet, der Hintergrund bleibt unberührt, das Motiv wird runter punziert. Empfehlenswert für Schriften. 

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